Sonntag, 6. August 2017

Ein Angesehener Mann von Abir Mukherjee




Autor Abir Mukherjee
Verlag Heyne Verlag (Verlagsgruppe Random House)
erschienen 10.07.17
Format Taschenbuch, Klappenbroschur
Preis 9,99€
Seitenanzahl 512 Seiten
ISBN 978-3-453-42173-8



Mord im Schatten der Paläste

Kalkutta 1919 – die Luft steht in den Straßen einer Stadt, die im Chaos der Kolonialisierung zu versinken droht. Die Bevölkerung ist zerrissen zwischen alten Traditionen und der neuen Ordnung der britischen Besatzung.

Aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt, findet sich Captain Sam Wyndham als Ermittler in diesem Moloch aus tropischer Hitze, Schlamm und bröckelnden Kolonialbauten wieder. Doch er hat kaum Gelegenheit, sich an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Denn ein Mordfall hält die ganze Stadt in Atem. Seine Nachforschungen führen ihn in die opiumgetränkte Unterwelt Kalkuttas – und immer wieder an den Rand des Gesetzes.



Was soll ich sagen.
Ich wusste das Ein Angesehener Mann etwas anders sein wird. Aber das es so wird hatte ich jetzt doch nicht erwartet. 

Es gab sehr viele Wörter die nicht wirklich erklärt wurden, man musste sich aus der Geschichte heraus alles selbst zusammen reimen. Vielleicht wäre es da leichter gewesen wenn man ein Glossar angefertigt hätte.
Auch die Fahrten von einem Ort zum anderem waren meist eher langweilig als Abenteuerlustig.
Ja ich weiß, früher hat man es nicht so einfach gehabt von einem Ort zum anderem zu kommen. Aber 30% des Buches besteht nur aus Fahrten. Und sobald sie an einem Ort ankamen, waren sie keine 5 Minuten später wieder unterwegs in die andere Richtung.

Auch war für mich keine wirkliche Spannung dabei. Das einzig Positive war das es wie es sich in einem guten Krimi gehört, es bis zum Schluss gedauert hat bis man den Täter hatte. Und ich war ehrlich überrascht von dem Ende. Ich wusste ehrlich gesagt überhaupt nicht wer der Täter ist.

Was ich auch sehr positiv finde ist die Beschreibung der verschiedenen Orte. Ich konnte mir das alles sehr gut vorstellen. Auch ist es interessant zu erfahren wie es früher einmal war. Traurig ist nur das man das mit der "Rassen" Trennung noch heute weiter führt.
Dabei sind wir alles Menschen. Ein böser Mensch entscheidet sich nicht von einem guten Menschen durch die Hautfarbe. Es ist seine eigene Entscheidung und seine Handlungen die ihn zu gut oder böse werden lassen

Ich finde es aber toll das Captian Wyndham langsam anfängt über all das nach zu denken was die Engländer wirklich in Indien anrichten. Er ist zwar noch nicht ganz überzeugt aber er beginnt in eine andere Richtung zu denken.
Allein das er seinem Sergeant Banerjee bei der Wohnsituation behilflich ist zeigt das Captian Wyndham anders denkt.

Was ich auch positiv bewerten möchte ist die Karte. Sie zeigt alle Schauplätze der Geschichte und man kann nach verfolgen wo sie sich gerade befinden. Ich finde sowas immer sehr schön anzusehen.

Vielleicht bin ich auch nicht der Typ Leser für eine so Historische Geschichte. 

Ich gebe 3 von 5 Sternies





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